Zores: Musik abseits aller Hörgewohnheiten   

Jeden 1. Dienstag im Monat 21 - 24 Uhr bei Radio Z 95,8 MHz 

 

 

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Oum Shatt (same), Snowhite Records, 2016 - 12 Songs, 45 Min.

ZORES, allbekannte Heimstatt des charmanten Pops, präsentiert an dieser Stelle mit Oum Shatt ein recht gelungenes Beispiel dieses Genres. In formidabler Haltung verbindet diese Band das Beste aus Orient und Okzident. Schon der Name ist eine Reverenz: An die grosse alte Dame nämlich der ägyptischen Musik, Oum Kalthoum. Von den Aufgaben, die vor den Frauen Arabiens liegen, will ich im Übrigen schweigen. Zur Geschichte: Ums Jahr 2012 herum fanden einige fashionable Gestalten der Berliner Musikszene zusammen, um dieses exaltierte Projekt zu starten. 2013 erweckt eine EP stärkeres Interesse eines enthusiasmierten Publikums. Aber erst jetzt sind sie mit einem kompletten Album so richtig am Start. «Oum Shatt ist eine Berliner Boy-Group unterhalb der Armutsgrenze» heisst es animierend im Pressetext. Und wie wahr: Alle Musiker blicken auf eindrucksvolle, aber kommerziell wohl weniger erfolgreiche Karrieren zurück: Da wäre Sänger Jonas Poppe - ex-Kissogramm, ferner Gitarrist und Schauspieler Hannes Lehman - ex-Contriva, der exemplarische Schlagzeuger Chris Imler (unter vielem anderen Teil von Driver&Driver, dazu bekanntlich der «Don Corleone des Berliner Rock’n’Roll») sowie Jörg Wolschina (auch bei Der elegante Rest) an Bass und Moog. Tiefenentspannt und tanzbar zugleich sind die lakonisch verspulten Songs, die so gesehen Britpop, Wave, Surf und nahöstliche Harmonien aufs unbeschwerteste verquicken.

Und dabei gilt: Haltung, Baby. Auch wenn es dir gegen den Strich geht. Oder dem Manne klar wird, dass er ohnehin zu lang die Welt regiert hat und es Zeit für einen Wechsel ist, bei dem es nicht ohne Blessuren abgehen kann. Was solls? Der Gentleman schweigt und zeigt höfliche Solidarität. Soviel zurückhaltende Politik muss schon mal sein. Tendenziell unaufdringlich und fein gearbeitet zeigen sich auch die Songs auf dem restlichen Album. Details drängen eher nicht in den Vordergrund, da sollte eins schon mal genauer hinhören und bei Gelegenheit sachte mitwippen oder sich freuen. Oum Shatt besetzen gleich mal eine Nische. Das Interesse an aussereuropäischer Musik ist bei namhaften Teilen der Bevölkerung ungebrochen. Die exotischen Skalen der arabischen   Musik(en) mögen für zahlreiche Ohren ungewohnt klingen, Oum Shatt verschmelzen sie aber zwanglos mit zumeist stilvollem Pop, der durchaus zum Tanzen verleiten mag. Die Herren tragen dazu gerne Anzug und Krawatte, die Kleiderordnung bei den Damen darf als entsprechend gelten. Muntere Bewegungen sind, wenn sie mit elegantem Schwung ausgeführt werden, durchaus erlaubt. Ausrasten ist möglich, wäre aber streng genommen ein Stilbruch. Sei´s drum. Wir leben derzeit noch in einer offenen Welt. Was nun aber zum Verdacht zu sagen wäre, Oum Shatt verwendeten ihre nahöstlichen Melodien nur als eine Art musikalischen Zuckerguss auf gut gearbeitetem, aber nicht grundstürzend neuem Pop, der verkennt womöglich einfach die Aufgaben von Unterhaltungsmusik. Noch etwas spricht dagegen, nämlich das schiere organische Miteinander der ziemlich besten Klänge mehrerer Welten.

Anspieltipps: Power To The Women Of The Morning Shift, Hot hot cold cold, Delta, Ya ya ya, Lakonie 

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 5.7.2016 


The Tiger Lillies, The Story of Franz Biberkopf,  Misery Guts, 2015 - 13 Songs, 50 Min.

Same same but different... Struwwelpeter, Zwei(!)groschenoper, Punch & Judy, Sinderella, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, Woyzeck, aber auch Hamlet und nun Franz Biberkopf - die Tiger Lillies lassen sie Revue passieren. Und das ist schon wörtlich gemeint. Von der hohen Bühne bürgerlicher Repräsentationskultur werden sie in die schamvollen Niederungen des gewöhnlichen Lebens gezerrt, dessen buntschillerndem Sumpf sie ja doch entstammen. Wie verdrehte Vampire stopfen die Musiker um Martyn Jaques sie dazu mit bewährt dunklem musikalischem Blut. Erwecken sie für ein Weilchen zu frischem Leben, lassen sie tanzen, hoffen, lieben. Und sterben, natürlich. Die Geschichten, die das sog. Leben schreibt, enden halt so, wenn auch manchmal unnötig verzögert durch ein langes und glückliches Leben. Jedenfalls gibt das jeweils genug Stoff für einen bunten musikalischen Bilderbogen, mit gekonntem Pinsel schwungvoll koloriert. Das ist zugleich natürlich weitab von neueren Techniken und darin besteht ebenso ein besonderer Reiz des jeweiligen Tiger Lillies-Panakustikons. Hier ist noch fast alles handgemacht, die musikalischen Kulissen stammen hörbar aus den Zwanziger- und Dreissigerjahren. Vaudeville, Küchenlieder, Heilsarmeechoräle, samtweicher Jazz und zackige Marschrhythmen geben sich ein munteres Stelldichein, alles nichts neues, aber... hier wieder einmal prima gemacht.

Die Geschichte von Franz Biberkopf ist der Untertitel von Alfred Döblins expressionistischem Montage-Roman Berlin Alexanderplatz, 1929 erschienen. Der avancierte literarische Überbau des Buchs wird bei dieser Produktion der Tiger Lillies zugunsten der simplen Geschichte eines Losers kaltschnäuzig weggesprengt, mit ihren Mitteln wollen sie ja auch auf anderes hinaus. Das ist allerdings auch als eine Schicht im Buch angelegt, nämlich den zahlreichen Zitaten aus diversen Liedern, Bibelsprüchen und überhaupt diverser Slang. Aus diesem Material entsteht diese so zartfühlend runtergestrippte Moritat des ewigen Verlierers, dem nur spät eine Art Rettung winkt. Döblin selbst hat das in einer Radiofassung des Romans schon ähnlich umgesetzt. So brüsk und heftig die Musik der Tiger Lillies oft ist, so überdreht Martyn Jaques hysterischer Gesang – ebenso sanft, feinfühlig und berührend kann ihre Musik an passender Stelle sein. Und das ist nicht einmal immer abgefeimt. Dieses Spiel von musikalischen Kontrasten folgt natürlich einer notwendigen Dramaturgie, scheint mir aber hier bei der Geschichte von Franz Biberkopf wieder einmal überzeugend gelungen. Die Besetzung der Tiger Lillies hat sich ja vor einiger Zeit geändert, hier hören wir Mastermind, Vokalist und Multiinstrumentalist Martyn Jaques sowie Adrian Stout an Bass und Singender Säge, beide von der Urbesetzung. Schlagzeug spielte auf der CD Timothy Remfrey, dazu hören wir Axel Ruhland u. Suzanna Bradaric mit Streichinstrumenten, Timm Breckmann, Orgel und Synthesizer sowie Ole Tholen am Saxophon. Diese erweiterte Besetzung sorgt für eine besonders farbenreiche Umsetzung der Songs, deren Gestalt alten Tiger Lillies Fans wie mir musikalisch keine Überraschung bietet: Same same but different eben. Im Wechselspiel zwischen Dreigroschenromantik und grimmiger Groteske entfaltet sich somit erneut die kleine Bühne dieser Musiker mit ihren perfekt billigen Kulissen, auf der getreulich zugespitzt das nachgespielt wird, was die grosse Bühne der Welt selten so konzentriert vorspielt. Nun, braucht die Welt ein weiteres Tiger Lillies Album? Muss schon wieder eine literarische Figur in dieses launige musikalische Cabaret verschleppt und als weissgeschminkte Marionette darin zappelnd vorgeführt werden? Ach, diese hochtalentierten Künstler wollen doch auch leben und nicht immer die gleichen Songs (Ha: Natürlich sinds - auf ihre Art - die gleichen Songs!) dem geneigten, amüsierten, ja zwischenzeitlich sogar hingerissenen Publikum darbieten. Gibt’s dann sogar Geld von der Kulturförderung, umso besser. Es sei ihnen gegönnt, zumal es ihnen bei diesem Abriss des Grossromans Berlin Alexanderplatz auf sehr unterhaltsame Weise gelungen ist. Es steht durchaus für sich und braucht die Schauspielaufführung, für die diese Songs entstanden sind, gar nicht. Ein ein bisschen nicht so hochliterarisch inspiriertes Album über Liebe, Lust und Laster, wie sie es früher gemacht haben, käme aber auch mal wieder recht. Gerne mit Bänkelsang, Chanson, Trauermärschen und herzzerreissenden Balladen. Aber bei der ausschweifenden Produktivität der Tiger Lillies hab ichs ja vielleicht einfach übersehen.

Anspieltipps: No One's Clown, Fresh Flesh, Reaper Called Death, King of Berlin, Sin City, You Lost your Heart in Heidelberg, Onward Christian Soldiers Now

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 5.7.2016


Alte Sau, To Be As Livin´Major Label, 2016 - 12 Songs, 37 Min.

Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein. Doch, doch: manche schauen und hören hin, wenn Jens Rachut die Alte Sau zum zweiten Mal durchs Dorf treibt. Und es ist markant: "Kein Bass aus Bass, keine Gitarre aus der Gitarre, keiner bläst, streicht oder fummelt am Laptop. Was bleibt sind 2 Orgeln gespielt von 10 Fingern und einem Fußpedal – das Schlagzeug ist von der Firma „Spärlich“ und der Gesang ist so uralt und klar, daß man froh ist, daß man auf die richtige Sprache gesetzt hat" (Zitatende). Soundmässig harter Stoff, klangtechnisch allenfalls Rachuts anderem Projekt NRFB verwandt oder (entfernt) dem Orgelinferno mancher Zitronenalben. Verdankt sich: Rebecca Oehms: Orgel, Raoul Doré: Schlagzeug und natürlich Jens Rachut: Gesang wirken als kompakt eingespielte Einheit, manchmal unterstützt von einem frenetischen Chor. Das groovt und geht auch an die Nieren und der alten Frage: Ist das Kunst oder kann das weg? wird auf das Entschiedendste aus dem Weg gegangen: Durch Flucht nach vorn ins Rachutsche Wörterlabyrinth, wo sich schroffe Tatsachenfeststellung und abgedrehter Taumel ein sinnverwirrendes Tänzchen liefern. Da ist eben ein Fehler im Gehirn, und der wirkt und wirkt und hält die Weltmaschinerie in ihrem Lauf. Abstellen könnte er sich nur selber, aber noch läuft es ja so gut. Leben heisst kaufen, die Allermeisten spielen da nach Kräften mit und wers nicht kann, würde trotzdem gerne in diesem Totenringelpietz einsteigen. Oft genug beklagt, wird auch schon wieder erwerbbare Kunst draus und ein bisschen Bares lass ich dem Rachut gerne zukommen, damit er weiter machen kann. Produzentenlegende Tobias Levin natürlich auch gerne, ihr wird schon im Albumtitel kaum verhohlen und zu Recht gehuldigt. Was finden wir noch eingepackt ausser flotten, zum Teil psychedelischen Albumsounds und einer Sprachperformance zwischen Spoken Word und dringlichem Gesang? Tod und Tiere bilden sowas wie den Fixpunkt des immer leicht manisch wirkenden Albums: Im Tier erkennen wir uns ja auch immer mal wieder selbst und das andere, die abschüssige, umkehrlose Bahn, gepflastert mit Wehwehchen und ernsthaftem Leid, auf der befinden wir uns nach wie vor alle. Keine Atempause bis dahin. Das Hirn macht feste weiter, so gut es kann und überlegt und plant und schläft auch dann und wann.

To be as livin´ von der Alten Sau ist kein leicht konsumierbares Album geworden, das waren Rachut-Alben nie. Es ist so ziemlich aus einem Guss und kann daher zu nervlicher Überreizung führen. Musikalisch Höhepunkt auf Höhepunkt türmend, verharrt es textlich auf halbem Weg zur Depression. Jens Rachut schafft es, ihr dabei den Abglanz von Euphorie zu verleihen. Aber ´s ist nun mal nicht dran zu rütteln. Der Lack ist so ziemlich ab von der Welt. Da hilft die schönste Optik nichts, nicht Orgelschall noch Wogenprall. Aber Zeit, klein beizugeben, ist trotzdem nicht. Sonst gäbs das ja alles nicht, nicht Kaffee und Kuchen, nicht dieses Album, noch Radio Z, noch sonst ein Engagement oder den ganzen aberwitzigen Rest…

Anspieltipps: Fehler Im Gehirn, Ohne Pause, Zackenbarsch, Cha Cha No (Instr.), Stier & Bär, Maschinen, Drei Sorten Flöhe           

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 5.7.2016


Daniel Menche + Mamiffer, Crater, Sige Record, 2015 – 6 tracks, 68 Min.

Daniel Menche ist wohl der lauteste Schulbibliothekar der Welt, in seiner Nähe leben und arbeiten Faith Coloccia und Aaron Turner an ihren dunklen, mythenschwangeren Hymnen unter dem Namen Mamiffer. Keine Kollaboration, eine Bezeichnung nämlich, die für Menche Geschäftliches zu sehr in den Vordergrund stellt, sondern Ausdruck einer Künstlerfreundschaft war die gemeinsame Arbeit an Crater, dem hier vorliegenden Album. Feldaufnahmen, deren elektronische Bearbeitung, sowie Gesang, Klavier und Gitarre verbinden sich hier zu einer eindrücklichen Betrachtung der Natur, wobei Gewaltsames nicht ausgespart bleibt. Vashon Island, Washington, heisst der Ort, der zur Inspirationsquelle wurde, aber auch ausserirdische Kraterlandschaften bilden die Bezugspunkte dieser eindrucksvollen Arbeit. Vier Jahre lang, ist zu lesen, wanderten sie, machten Musik und Aufnahmen in der Natur, bevor sie zusammen Pizza vertilgten und gemeinsam lachten. Der Erhabenheit dieser Musik tat letzteres keinen Abbruch. 

Noise, aus vielen Spuren geschichtet, Drone, Choräle, Spukhaftes und manches mehr vermengen sich auf diesem eindrucksvollem Album. Schönheit und Beunruhigung, Massivität und zarteste Klangspuren teilen sich ihre Zeiten wie die Elemente, die das Land formten. Schicht um Schicht baut sich der Klang auf, verwandelt sich, bezieht Neues ein, versinkt in schroffer Geräuschhaftigkeit, um in weiterem Verlauf wieder an Farbigkeit zu gewinnen. All das ist natürlich nichts Neues, aber wie das hier gemacht wird, wie die drei MusikerInnen dabei vorgehen, das zeugt von grosser Könnerschaft. Diese bei aller Abstraktheit sehr persönliche Musik streift die Grenzen spiritueller Erfahrung, die Welt erscheint in ihre Elemente zerlegt, um danach in gestalteter Form neu zu erscheinen. Umrahmt von zwei eher konventionellen, liedhaften Stücken, findet auf dem Gemeinschaftswerk von Daniel Menche und Mamiffer, eine Expedition in die Welt terrestrischer Klänge statt. Selten düster, eher kühl, bei aller Geräuschhaftigkeit dem bloss Gewaltsamen aus dem Weg gehend, ereignet sich über eine Stunde eine Art klingender Meditation über das Wesen von Natur und Kunst. Trotz des langsamen Pulses entwickelt sich immer auch genug Spannung, um den Klangereignissen und ihren sachten Entwicklungen aufmerksam zu folgen. Ein beeindruckendes Beispiel für Klangkunst zwischen Noise und Drone, dem Zerbrechlichkeit und nicht einmal Schönklang völlig fremd sind. Das mag dann der Hand Faith Collocias geschuldet sein.

Anspieltipps: Calyx, Brecchia, Exuviae

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 5.7.2016


ausserdem

Hazmat Modine, Extra-Deluxe-Suprem, 2015

Die reichbesetzte Band um den Sänger und Mundharmonikaspieler Wade Schuman präsentiert erneut einen apart instrumentierten Kessel Buntes aus dem Schmelztiegel NY. Americana World: Meist fröhlich, gelegentlich sinnierend, durchwegs entspannt.

The Claypool Lennon Delirium, Monolith of Phobos, 2016

Die Kombination aus Primus-Mastermind Les Claypool und dem quasi verkannten Genie Sean Lennon ist alles, was mensch davon erwartet und mehr: Prog- und Psychedelic-Ohrwürmer from Outta Space zwischen 80´s Horrorcomedy-Soundtrack und Strawberry Floyd, mit Claypools markantem Bass im Vordergrund, aber ansonsten als munteres Pingpong zwischen zwei ebenso verspulten wie brillanten Musikern eingerichtet. Die unwiderstehliche catchyness der so entstandenen Songs ist dagegen einfach ein Ding schierer Unmöglichkeit.


ZORES Playlist 5.7.2016

 

Oum Shatt                         Hot hot cold cold

Oum Shatt                         Ya ya ya

Oum Shatt                         Delta

Oum Shatt                         Power To The Women Of The Morning Shift

Oum Shatt                         Lakonie

Hazmat Modine                 Plans

Hazmat Modine                 Up & Rise

Hazmat Modine                  Arcadia (Coffee, Salt & Laces)

Hazmat Modine                  Moving Stones

Hazmat Modine                  Whiskey Bird

Hazmat Modine                  End of Sweet Dreams

The Tiger Lillies                  No one´s Clown

The Tiger Lillies                  Fresh Flesh

The Tiger Lillies                  Reaper Called Death

The Tiger Lillies                  Onward Christian  Soldiers Now

The Tiger Lillies                 King of Berlin

The Tiger Lillies                 Sin City

The Tiger Lillies                 You Lost your Heart in Heidelberg

The Claypool Lennon Delirium                  Mr. Wright

The Claypool Lennon Delirium                  Breath of a Salesman

The Claypool Lennon Delirium                  Boomerang Baby

The Claypool Lennon Delirium                  The Monolith of Phobos

The Claypool Lennon Delirium                  Captain Lariat

The Claypool Lennon Delirium                  Ohmerica

Alte Sau                              Drei Sorten Flöhe                          

Alte Sau                              Maschinen

Alte Sau                              Cha Cha No                       

Alte Sau                              Stier & Bär

Alte Sau                              Zackenbarsch   

Alte Sau                              Ohne Pause

Alte Sau                              Fehler im Gehirn

Daniel Menche + Mamiffer                        Calyx

Daniel Menche + Mamiffer                        Brecchia