Zores: Musik abseits aller Hörgewohnheiten   

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Astronautalis, Cut the Body Loose,  Cargo Rec., 2016 - 11 tracks, 41 Min.

Die Verbindung von Hip Hop und Indie, wie sie zB von den Anticon-Künstler*innen zelebriert wurde, zählte mit zum Spannendsten im Rap-Universum. Auch wenns ein klares Minderheitsphänomen war. Doch für den Mainstream wird ja ohnedies, wenn auch andernorts, gut gesorgt. Diesen etwas lose gewordenen Faden wieder aufgenommen hat ua auch Charles Andrew Bothwell, besser bekannt als Astronautalis. Er ist so etwas wie der Tausendsassa des Rap: Fotograf, Reiseschriftsteller, Harley-Fahrer. Nicht zuletzt stellte er sogar schon einmal bei der Biennale in Venedig aus, wie zu lesen ist. Klingt vielversprechend, kann aber im Fall des neuen, fünften Albums die Fülle der an ihn herangetragenen Erwartungen nicht durchwegs einlösen. Aber egal. Cut the Body Loose ist auch so eine über weite Strecken eindrucksvolle Platte geworden. „Ich sehe eben keinen autobiographischen Songwriter in mir und denke, dass man mit 34 Jahren kaum die Geschichten eines Bob Dylans erzählen kann“, sagt Charles Andrew Bothwell, der seinerseits auf eine lange und bewegte dokumentierte Familiengeschichte zurückblicken kann. Manchmal reicht allerdings eine Fernsehdokumentation zur richtigen Zeit, um daraus Inspiration für ein neues Album zu schöpfen. Was hier der Fall ist. „Mir wurde ziemlich früh klar", sagt Astronautalis, "dass diese Platte vom Süden handeln würde, in, um und in dessen Nähe ich aufgewachsen bin, aber auch vom Süden meines Vaters, meiner Mutter, vom Süden der Vergangenheit und der Zukunft, von der Magie, der Mystik, dem Horror und der Tragödien mit ihrer seltsamen, schwitzigen, abgefuckten Schönheit, die dem Süden innewohnt.“ Seit 2003 macht der 34-jährige Alternative HipHop und bis jetzt ist er eine Art Geheimtip geblieben. Wobei ihm die vorangegangene Zusammenarbeit mit Bon Iver vielleicht ein bisschen bekannter gemacht hat. Musikalisch eröffnete die für ihn jedenfalls neue Wege, auch wenn sich die auf dem aktuellen Album kaum hörbar niedergeschlagen haben, haben sie den Entstehungsprozess nach doch stark beeinflusst. "Das Ergebnis kann sich hören lassen. Astronautalis räuberte – im positiven Sinne – nicht nur in seiner eigenen musikalischen Jugend, sondern ergründete jeden Winkel der musikalischen Vergangenheit des Südens der USA. Und so finden wir Anklänge an traditionellen New Orleans Jazz genauso wie Erinnerungen an Football-Halbzeit-Kapellen."

Der Sound auf Cut the Body Loose ist manchmal ziemlich aggressiv, jedoch nie pessimistisch. Bothwell, der selbst zu Zeit nach dem grossen Hurrikan in New Orleans war, ist voller Bewunderung für die positive Energie der Menschen, die sich auch von solchen Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lassen: „Das große Thema das Albums ist es, Menschen in äußerst widrigen Umständen dabei zuzusehen, wie sie die Dinge in die Hand nehmen und noch immer die Kraft finden, zu tanzen, sich zu verlieben oder Kunst zu erschaffen.“ Cut the Body Loose ist so gesehen, ein Album über ein weitgespanntes Thema und folgerichtig nicht aus einem Guss. Das mag für manche ein Manko sein, aber der Wechsel von melancholischen Songs und brachialen Wortkaskaden ist aufs Ganze gesehen gelungen, auch wenn manchmal ein wenig mehr Nachdruck besser gewesen wäre. Aber in diesem vielseitigen Mann stecken eben auch ein Poet und ein Träumer.

Anspieltipps: Kurt Cobain, Running Away From God, In the Tall Grass, Attila Ambrus, Cut the Body Loose, SIKE!

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 2.8.2016 


Aesop Rock, The Impossible KidRhymesayers Entertainment, 2016 - 15 tracks, 48 Min.

The Impossible Kid: Nichts weniger als die klingende Autobiographie eines wortgewaltigen Sprechkünstlers? Aesop Rock – es gibt Leute, die zählen so was – verwendet von allen Rappern die meisten unterschiedlichen Worte in seinen Texten, und nicht nur das vorangehende Album Skelethon bestätigte das eindrucksvoll. Auch da ging es schon um einige Lebensumstände, hier, auf The Impossible Kid, legt er noch eine Schippe Persönliches drauf. Und verzichtet auf manches seiner hirnverschlingenden  Wortspiele. Denn wir sollen ruhig teilhaben an dem, was ihn treibt. Klar, dass das nicht immer angenehm ist. Aber trotzdem nicht ohne Witz. Ian Bavitz, inzwischen 40, legt hier sein 7. Album vor. Aufgewachsen in Long Island, New York, beschäftigte er sich mit Kunst und Skateboarding sowie mit Musik zwischen Hip Hop und Punk. Dass er die Malerei zugunsten der Musik weitgehend aufgegeben hat, ist eines der Themen, die ihn auf The Impossible Kid beschäftigen. Wie wichtig ihm letztere ist, sieht mensch an der sorgfältig skurrilen Ausstattung seiner Tonträger. Dass er, ein wortgewitzter Rapper wie kaum einer, sich inzwischen als bekennender Aussenseiter am Rand des Rapbusiness etabliert hat, ebenso. Ein letzter seiner Art. Natürlich geht es auch um Depressionen, die therapeutische Katze namens Kirby und ums Sterben (Riechen die Nachbarn den Kadaver, bevor die Katze mein Gesicht frisst?). Aber es geht auch um Jugenderinnerungen, wenn auch nicht um die Klavierstunden. Sondern um seine beiden Brüder, dessen einer mit seiner Vorliebe für Industrial auch Aesop Rocks Interesse an geräuschhaften Klängen geweckt haben könnte.   

Nach all den Jahren in der Stadt, zuletzt hatte er ja mit Kimya Dawson ein Album aufgenommen (The Uncluded) und war auch sonst fleissig, hatte sich Aesop Rock für eine ganze Weile in eine Waldhütte zurückgezogen und zog Bilanz. Die fiel nicht so ganz grossartig aus, aber für interessierte Hörer*innen – es ist wirklich nicht zum Nebenbeihören - springt da doch eine Menge heraus. Bling bling ist freilich nicht, nicht einmal Lametta – das gabs vorher wohl auch nur selten – es sei denn, in Form von Aesop Rocks abgedrehten Wortkaskaden. Die werden hier ein wenig eingedampft, es wird ja essentell. Die Musik dazu hat Ian Bavitz auch selbst erstellt: scheppernde drums und Midisounds wie frisch aus dem Atari, auch mal aufgehübscht von räudigen Gitarrenriffs. Er bediente sich ausserdem an Sounds der Grimace Federation aus Philadelphia und beweist sich mit diesem schartig reduzierten Soundgewand auch als versierter Producer, freilich weit entfernt von allen aktuellen Entwicklungen. All das könnte jetzt den Eindruck von Resignation erwecken, aber ich höre eine Menge Wucht und Kraft und Widerborstigkeit. Einige Dämonen (beileibe nicht alle!) lassen sich eben doch mit Kunst bannen, mit Mitteln der Kreativität einhegen und ihre destruktiven Energien können produktiv nutzbar gemacht werden. Aesop Rock zeigt hier, ganz old-school, wie das geht. Mitreissend. Spinnen freilich sind ein Thema für sich.

Anspieltipps: Mystery Fish, Dorks, Rabies, Blood Sandwich, Shrunk, Kirby, Water Tower

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 2.8.2016


Dälek, Asphalt for EdenProfound Lore, 2016 - 7 tracks, 38 Min.

Eins vorweg: Dälek bleiben Dälek, auch wenn Producer Oktopus nicht mehr dabei ist. DJ ReK (ohnehin in ganz alten Tagen schon dabei) und Mike 'Swarmbots' Manteca kriegen die düstere Wucht, aber auch anderes, ebenso gut hin. Nach dem letzten Album Gutter Tactics (2009) hatten sich die Wege mehr oder weniger getrennt, die Beteiligten hatten sich anderen Projekten zugewandt. Doch MC Dälek besann sich letztlich anders und nun sind Dälek wieder am Start. Das Label ist neu, aber bezeichnend: Profound Lore, die kanadischen Spezialisten für extreme metal und drowning noises. Passt!

Dälek waren schon immer bekannt für ihren brodelnden wall of sound, in dem die Stimme ihres MC förmlich unterging, bis auf die bezeichnenden Momente, in denen sie scharf und grimmig die Dinge beim Namen nannte. In den späten 90er Jahren in der DIY Scene von New Jersey entstanden, hatten MC Dälek, Producer Oktopus und Mitstreiter rasch ihren eigenen Sound entwickelt. Ein aufs erste gar nicht passendes Gemisch aus Hip Hop, Shoegaze, Dark Ambient und technoidem Geräusch, das eine scharfe Kante zu den geläufigeren Spielarten des Genres setzte. Eine Reihe grossartig düsterer Alben folgte, in denen die Wut auf die Verhältnisse finster vor sich hin köchelte, voller unterdrückter Spannung. Und es gab diverse Zusammenarbeiten mit seelenverwandten Musiker*innen, von denen die mit Faust wohl die eigentümlichste war. Natürlich hätte es einfach weitergehen können, natürlich war schon das Meiste gesagt und in derben Klang gebettet worden, natürlich konnte wegen unterschiedlicher Lebensplanungen auch mal Schluss sein. So war es dann auch, aber eben nicht auf Dauer. Economy wütet auch weiter. Die Kontrolle greift in immer weitere Bereiche aus (ohne wirklich Schutz zu bieten.) Jetzt wird Eden platt gemacht, jener mythische Ort der Unbekümmertheit. Auch der letzte Winkel muss ja erschlossen werden, zugänglich gemacht, in die Welt gekabelt und überhaupt, wozu taugt denn ein Paradies, zu dem niemand  Zutritt hat? Ein Mythos? Irgendein Eden wird sich schon finden. Darinnen freilich der Baum. Und an einem starken Ast eine Schlinge. Keine Lösung. Aufs Erste ist der Wiedererkennungswert von Dälek 2.o hoch. Beim genaueren Hinhören fallen freilich ein paar gar nicht mal so unwesentliche Veränderungen auf. So ist der Sound, nach wie vor aus schillernden Schichten über Schichten gewebt, unter denen sich der lastende Bass voranschiebt, filigraner geworden. Die Melodien haben einen Hauch von Unbeschwertheit gewonnen, ohne dass das allerdings zu Lasten der dysphorischen Texte ginge. Vieles wird leichthändiger, ohne freilich an Wucht und Kraft der Ansagen einzubüssen. Mit 6db hat es auch ein Instrumental auf Däleks neues Album Asphalt for Eden geschafft. Aber auch hier: Keine Lösung in sich. Der Sumpf, in dem die Welt steckt, lässt unsereins eben auch musikalisch nicht los. Alles Zerren und Schieben der bleiernen Sounds führt zu keinem Ziel, allenfalls Momente einer zagen Schönheit klingen an. Allesin allen ein neuer Höhepunkt der Hip Hop-Bilderstürmer, und für Menschen, die Dälek noch nicht kennen, zugleich ein guter Einstieg. Asphalt for Eden unterläuft manche Erwartungen, aber diejenige, ein beeindruckendes Album zu produzieren, gelingt auch in ihrer neuen Besetzung. Sie waschen dir den Kopf, liebe Leute, und ich für mich lass das gerne zu.

Anspieltipps: Guaranteed Struggle, Critical, 6db, Control

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 2.8.2016 


Die Heiterkeit, Pop & Tod I & II, Buback Tonträger, 2016 -  20 Songs, 65 Min.

Lustlosigkeit als Kunstform? So zumindest benennt es DIE ZEIT. Damit sind Die Heiterkeit ja ein Weilchen gut gefahren. Aber dann das: Nicht weniger als zwanzig (!) Songs formen jetzt ein, tatsächlich!  Konzeptalbum. Gross, entschleunigt, von einem melancholischen Glühen erfüllt, das zugleich sakrale Kälte ausstrahlt. Hier wird nicht im Bauchnabel der Gefühligkeit gestochert (wie das einige angesagte deutschsprachige Bands gerne tun): Hier geht es um die grossen Dinge, die jederzeit mit Gleichmut an sich herangelassen werden. Alles kann, nichts muss: Das schien lange das Arbeitsprinzip dieser Band zu sein, die schon existierte, bevor es erste Songs gab. Der Mangel an Aufgeregtheit, der dann schon der ersten Veröffentlichung Herz aus Gold ihr besonderes Gesicht gab, prägt jetzt auch Pop & Tod I & II, aber er hat sich neue Horizonte eröffnet. Im Zwiespalt sitze ich bequem, singt Stella Sommer, aber das machte auf einmal auch enorm produktiv. Zweimal zehn Songs über grosse Themen, mit grosser Gelassenheit vorgetragen, ergeben ein erstaunliches Album, das dann auch überall grosse Anerkennung erfährt. 

Die Heiterkeit bieten mit ihrem neuen Album einen grossangelegten Gegenentwurf zur Welt der auf- und überdrehten, lauten Musik, der hier konsequent und ironiefrei durchgezogen wird. Dass die Stimme von Sängerin und Gitarristin Stella Sommer der von Christiane Rösinger sehr ähnlich ist, wird mancherorts bekrittelt. Ich halte es für einen Pluspunkt. Kehligkeit und Neigung zum nöligen Sprechgesang reiben sich an der betont unaufgeregten Musik. Übrigens ist der erwähnte nicht der einzige Vergleich, der gezogen wird, und ein Vergleich mit Nico macht ja erst recht was her. Pop & Tod I & II wurde im Übrigen mit einer grösstenteils neuen Besetzung eingespielt. Sonja Deffner (Synthesizer), und Messers Philipp Wulf (Schlagzeug) erweitern die Band zum Quartett und für Bassistin Rabea Erradi, die bei den Aufnahmen noch dabei war, ist jetzt Oracles-Mitglied Hanitra Wagner eingestiegen. Das ist auch der kleine Chor, der Stella Sommers Stimme gelegentlich aufs Charmanteste vervielfacht. Ausserdem fand ein edel mit Musikerkollegen besetzter Männerchor endlich bei zwei Songs seinen gebührenden Platz, er war eigentlich schon beim Vorgängeralbum Monterey eingeplant, aber persistierende Lethargie wusste das zu verhindern. Die Produktion besorgte niemand geringeres als Moses Schneider. Zarte Anklänge an frühe Tocotronic mögen sich heraushören lassen. Selten gingen Euphorie und Tristesse so gut zusammen wie hier, im deutschsprachigen Pop wohl noch nie. Schwebend und andächtig ist der Sound, karg, aber nicht ohne Opulenz (Synthies, Streicher). Niemals, auf dieser ganzen Strecke penetrante Unaufgeregtheit, ist die Gefahr der Monotonie völlig gebannt, aber das gehört nun einmal dazu. Pop & Tod ist keineswegs gewillt, der Masslosigkeit aus dem Weg zu gehen. Es ist ja ohnedies auf lange Sicht gesehen egal. Monumente bröckeln, das Universum ist erfüllt von schlechten vibes. Einstweilen ist Kälte, fällt der Betrug leicht. "Wenn es so weit ist, werden wir es wissen, es kommt immer anders als gedacht. Es wird in Ordnung sein." Es ist auch so in Ordnung, bei uns Lebenden. Auch wenn es manchmal anstrengt, es ist der Mühe wert. Eins noch zum Schluss: Heiterkeit ist einfach ein Wort mit drei Silben. Es lässt sich gut mit „Die“ Kombinieren.

Anspieltipps: Die Kälte, Betrüge mich, Panama City, Grosse Namen, The End, Heller Morgen, Komm mich besuchen

 

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 2.8.2016 


ausserdem  

Deerhoof, The Magic – Altin Village & Mine / Clapping Music / Kythibong, 2016

Eine Art Mixtape der Musik sollte es sein, die die Bandmitglieder als Jugendliche begeisterte. Von Hair Metal bis Garage Punk sollte alles dabei sein, ist es auch, aber jedem der Stücke drückt die Band ihren ureigenen Stempel wunderbar überschäumender, abgedrehter Spielfreude auf. 

Half Japanese, Perfect – Joyful Noise, 2015

40 Jahre Noise Rock und kaum ein bisschen leiser. Der unvergleichliche Jad Fair gibt den Crooner, der Country im Blut hat und den Anarchisten im Nacken, der ihn zu verrückten Dingen antreibt. Perfect bietet Perfektion mit Schrammen, zugleich simpel, weh- und übermütig.

Klaus Johann Grobe, Spagat der Liebe – Cargo Rec., 2016

Möglicherweise durch eine Zeitfalle seit 1974 im Übungskeller einer Hobby-Krautrockers eingesperrt und nun in die Freiheit gesetzt. Sevi Landolt und Daniel Bachmann bieten die gutgelaunte Synthese aus Manfred Krug und Klaus Dinger, gespickt mit scalkhaften Dada-Stacheln. Der Spagat der Liebe vereinbart unbeschwert manch Unvereinbares zwischen Weggehen und zuhause miteinander reden.


Zores                    Playlist                                                                                                02.08.2016

 

Deerhoof                     The Devil and His Anarchic Surrealistic Retinue

Deerhoof                     Model Behaviour

Deerhoof                     Learning to Apologize Effectively

DeerhoofI                     Don´t Want to Set the World On Fire

Deerhoof                     Acceptance Speech

Deerhoof                     Debut

Deerhoof                     Nurse me

Astronautalis                Kurt Cobain

Astronautalis                In the Tall Grass

Astronautalis                Cut the Body Loose

Astronautalis                Attila Ambrus

Astronautalis                SIKE!

Half Japanese              That is that

Half Japanese              Perfect

Half Japanese              Hold on

Half Japanese              Listen to your Heart

Klaus Johann Grobe     Ein guter Tag

Klaus Johann Grobe     Rosen des Abschieds

Klaus Johann Grobe     Pure Fantasie

Klaus Johann Grobe     Heut Abend nur

Aesop Rock                 Mystery Fish

Aesop Rock                 Dorks

Aesop Rock                 Kirby

Aesop Rock                 Blood Sandwich                      

Aesop Rock                 Water Tower

Aesop Rock                 Shrunk

Dälek                          Guaranteed Struggle

Dälek                          Critical

Dälek                          6db

Dälek                          Control            

Aesop Rock                 Rabies 

Astronautalis                Running Away From God

Kendrick Lamar            untitled unmastered 2 |06.23.2014

Die Heiterkeit                Betrüge mich

Die Heiterkeit                Panama City

Die Heiterkeit                Grosse Namen 

Die Heiterkeit                The End

Die Heiterkeit                Heller Morgen              

Die Heiterkeit                Komm mich besuchen

Die Heiterkeit                Die Kälte