Zores: Musik abseits aller Hörgewohnheiten   

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Show me the body, Dog Whistle                                                                                         

Loma Vista, 2019 - 11 Songs, 28 Min.

Aüsserst angefressen, angekotzt und alles andere als klangsatt: Die NY Band Show me the body machen keine Musik zum Wohlfühlen. Wie auch? New York zeigt nur exemplarisch den Kampf Reich gegen Arm, der längst auch in Deutschland angekommen ist und was zuerst runterfällt sind die Nischen, die Brutplätze für kommerziell weniger taugliche Ideen. Ohne die Situation von Alleinerziehenden, Rentner- oder Hartz4-EmpfängerInnen schönreden zu wollen. Show me the body, seit ein paar wenigen Jahren am Start, legen mit Dog Whistle ihr meistenteils rasantes, hingefetztes 2. Album vor. Thema: siehe oben. Und sie versammeln mit ihrer Initiative Corpus ausserdem regelmäßig auch diverse, queere und genrefremde Acts und Künstler zu gemeinsamen Rave-Abenden.

Die Hundepfeife ist bekannt, aber bekanntlich können auch Menschen diskret abgerichtet werden, zumeist ahnungsarm ihren Interessen entgegen zu handeln. Mit stark verdichtetem, rohen Lärm treten Show me the body dagegen an. Dabei sind sie nur zu dritt: Julian Cashwan Pratt (voc, banjo), Harlan Steed (b), Noah Cohen-Corbett (dr). Ihr habt das Instrument bemerkt? Das ansonsten so schön schrabbelig klingende Banjo hat hier eine ziemlich schrottigen Auftritt, inmitten der Bestandteile Sludge, Rap, Noise, die sich zu einem krätzigen Punk/HC Gebräu vereinen. Dabei gehts fast harmlos los, gemessen, andächtig. Der Song Camp Orchestra verdankt sich dem Besuch einer KZ-Gedenkstätte, erschütternd, niederschmetternd, aber auch eine Reaktion hervorrufend. Zum Handwerk des Tötens spielten die künftigen Opfer. Weniger denn je kann Kultur seither rein sein, unbefleckt. Aber dort wollen Show me the body vermutlich kaum hin. Desillusionierung und eine schon fast berstende Energie gehen auf Dog Whistle Hand in Hand.  "No work will set you free!", verkündet Sänger Julian Pratt, wobei mit dem Wort Singen ja nur eine Form akustischer Annäherung verbunden ist. Das hier sehr körperlich, sehr direkt, badet in Lärm, ein ungeschminktes Abbild zumindest eines Teils der Realität jenseits der Wohlfühlinseln. Dahin muss es ja nicht gehen in Zeiten ungebremsten Klimawandels, aber denkbare Formen des Zusammmenlebens wären ja von Solidarität geprägt. Davon ist die Welt weit abgekommen. Gerechte Beschallung dieses Irrwegs liefern Show me the body. Darf vielleicht auch übersetzt werden mit "Zeige deine Wunde": Es blutet, mitten im Rost, und spiegelt sich in goldenem Prunk der Wenigen.   

Anspieltipps: Camp Orchestra, Not for love, Badge Grabber, Forks and Knives, Madonna Rocket, Arcanum                     

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 7.5./4.6.2019  


Maulgruppe, Tiere in Tschernobyl                                                                                 

Major Label, 2019 - 11 Songs, 40 Min.

Mark E. Smith wechselte seine Musiker*innen häufiger als andere Leute ihre Unterwäsche, nannte seine Band aber immer The Fall. Jens Rachut hingegen spielt auch immer wieder mit anderen Leuten zusammen, aber er greift dafür jeweils auch gerne zu neuen Bandnamen. Und wenn ich hier Mark Smith anführe, will ich noch ein bisschen den Stellenwert unterstreichen, den Jens Rachut für eine jedenfalls ungekämmte Musik hat. Neue Band also nach der Alten Sau, weniger Keyboard, aber bei Maulgruppe ist trotzdem volle Kanne Elektronik mit an Bord. Dafür sorgen Frank Otto und Markus Brengartner mit dem Yass/Kurt resp. Ten Volt Shock-Hintergrund, die amtlich Gitarre und Schlagzeug spielen. Tiere in Tschernobyl heisst das Album des neuen Jens Rachut-Projekts namens Maulgruppe. Klingt erst mal ziemlich weit weg. Tschernobyl, dieses exotische, menschenarme Resort, das vor Zeiten mal für allerlei Aufregung (und diverse Todesfälle) gesorgt hat: Ist das noch ein Thema? Es ist zumindest ein Versuchssphäre geworden für die Zeit nach dem Menschen, der sich durch seine Hybris womöglich früher oder später aus der Welt kickt. Altbekannter Planetenwitz: Mist, ich habe Menschen! - Oh, lästig! Geht aber vorbei... Was aus Flora und Fauna überlebt hat, kann dann erstmal weitermachen. Naja, geht uns halt alle an, was passiert. Ich war leider noch nicht auf Fridays for Future und fahre einen alten Benziner. Damit steuere ich wohl mein privates Desaster an.

Es gibt andere Songs auf Tiere in Tschernobyl, die sind direkter, auf unsere Lebensumstände gerichtet. Muss ja nicht nur Tinder sein. Und das diese für viele, materiell oder psychisch extrem belastend sind, ist ja klar, selbst da, wo keine elementare Not vorliegt. Jens Rachut, das möchte ich mal feststellen, ist seit Jahrzehnten einer der besten deutschsprachigen Songschreiber. Auf diesem Album ist das konkreter denn je, auch wenn die altgewohnte Vertracktheit der Rachutschen Wortschmiede weiter im Raum steht. Der dringliche Sprechgesang trifft hier auf heftig pulsierenden Noisepunk, der wuchtig abgeht. "Ein Ausflug auf der Kratzbürste" (Visions). Langweilig ist nie, was Jens Rachut macht. Dazu kommt seine musikalische Neugier, die seine Vorstellung von Punk in immer neue Richtungen lenkt. Orgelsounds musste sich Hörer*in ja bekanntlich schon aussetzen, das neue Trio Maulgruppe ist auch ziemlich elektronisch geraten und geht dabei drastisch ab. Das ist wie stets keine Unterhaltungsmusik, aber voller grosser, bitterer Momente. Selbstmitleid trinken muss mensch an einer anderen Theke.

Anspieltipps: Tinderbaby, Geschwür, Tiere in Tschernobyl, Selbstmitleid trinken, Das Volk, Geh zum Arzt du Affe

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 4.6.2019 


Xiu Xiu, Girl with Basket of Fruit                                                                                       

Altin Village & Mine Rec., 2019 - 9 Songs, 36 Min.

Forget, das letzte Album von Xiu Xiu, galt doch als einigermassen verträglich. Nun hat Jamie Stewart das Ruder wieder einmal herumgerissssssen. Girl with Basket of Fruit heisst das aktuelle Werk und verheisst somit zunächst kunstgeschichtlich Schönheit und Wohlsinn. Hat sich aber was damit. Denn: Boy turns to girl. Wobei der Obst präsentierende Knabe auf Caravaggios Gemälde sich bei aller Lebensfreude schon auch in einem Dunst von Missbrauch bewegt haben mag. Und das Obst verdirbt bereits, auch wenn sich noch keine Made zeigt. Ein Mädchen mit Fruchtkorb dagegen schwebt ohnehin in Gefahr. Jederzeit. Das ist eine Lektion, die wir gelernt haben könnten und die unnötig zu machen ein wichtiges, dringendes Ziel sein muss.

Heftigkeit selbst noch in den brüchigsten Momenten war immer schon ein Element, das die Musik von Xiu Xiu charakterisierte und das Publikum vor Herausforderungen gestellt hat. Hier, bei Girl with Basket of Fruit, hat Jamie Stewart mit diversen Mitstreiter*innen wieder mal ein Schippchen draufgelegt in Richtung permanentes Chaos. Um, wie eine weniger günstige Kritik bemerkte, dem distinkttionsversessenen Pitchforkvolk Genüge zu tun? Ja, neinverstanden. Jede*r darf natürlich beschwingte, launige Musik hören wollen, auch ich bekenne mich manchmal dazu. Aber es gibt seit je auch das Andere, das Ungünstige, Zerrende, dem nicht einmal mit aller aufgetragenen Brachialität auf den Leib gerückt werden kann. Es gehört zur Lebenswelt einstweilen zumindest dazu und verlangt nach künstlerischem Ausdruck und da steht eben ua Jamie Stewart, um es zu beschwören und vielleicht auch im Moment des Unklangs zu bannen. Was natürlich nicht gelingt. Das Schlimme ist auch auf der Welt, auch wenn es jemanden zufällig nicht betrifft. Meine persönliche Identifikationseben erreicht er aber jederzeit, auch wenn ich das ein bisschen erschreckend finde. Musikalisches Missvergnügen, spannungsreich, nervenzehrend, geräuschhaft, grauenvoll emotional: Das ist die Welt von Xiu Xiu und fast habe ich mich an sie gewöhnt. Bis ein Stück über den elenden Lynchmord an Mary Turner noch ein Stück weiter hinabzieht, weg vom vergleichsweise komfortablen Boden meiner westlichen Lebenswelt. Wobei ich die Lebensrealitäten etwa von Roma und Sinti rasch wegblende. Aber wir, wir leben ja noch, ich und meine Freund*innen. Auch wenn der Boden schon leicht zittert. Das Leben ist denkbar bunt und vielfältig. Es bietet jede Menge Inspirationsquellen, aus deren Abseitigen Jamie Stewart und Angela Seo sich hier freigiebig bedient haben. Niemand muss die Details wissen, aber die Beiden haben sie für diesmal offengelegt. Und es hilft kaum weiter. Das Leben endet mit dem Tod. Wie die Zeitspanne bis dahin beschaffen sein könnte – es gäbe unendlichen Verbesserungsbedarf, im Grossen wie im Kleinen. Vielleicht ist ein so durchweg unfrohes und anstrengendes Album wie Girl with Basket of Fruit von Xiu Xiu einfach ein Stachel im Fleisch, der das nicht vergessen lässt. Dann macht diese radikale Mixtur aus Erschöpfung und Exaltation auf einmal erschreckend viel Sinn.

Anspieltipps: Girl with Basket of Fruit It Comes Out As a Joke Amargi ve Moo  Mary Turner, Mary Turner Scisssssssors, Normal Love                

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 4.6.2019 


Ebow, K4L                                                                                                                     

Problembär Rec., 2019 – 14 tracks, 40 Min.

The bloody germans und die sog. "Ausländer": Ein Thema, das den einen die Zornesröte in die dampfigen Gesichter treibt, anderen dagegen feine Distinktionsgewinne verheisst. Dazwischen leben: Menschen. Und werden laut, ohne auf ein Handzeichen zu warten. Mittendrin sind wir da schon im Deutschrap und die harten Kerle, die sich da in den Vordergrund schieben, sind oft kein richtiger Anlass zur Freude über so viel Selbstermächtigung. Und sie stürzen sich ja alle freudig in die Klischees des Greller, Lauter, Krimineller. Aber sei´s drum. Das ist die Seite der Welt mit der schlechteren Lebenserwartung. Denn es gibt, selbstbewusst, wortmächtig und womöglich mit Abschluss, auch Frauen. Frauen, denen die Frage, woher sie so gut Deutsch können, gehörig auf die Nerven geht, weil ihre Familie schon seit langen Jahren hier ansässig ist, weil Deutschland ihr Geburtsland ist und weil sie nicht so blöd sind wie die Kartoffeln, die in unbeholfenen Halbsätzen gegen die bunte Gefahr stänkern. Racial Profiling ist ebenso billig wie beschämend, daher als Herrschaftstechnik so beliebt. Kanak For Life heisst folgerichtig Ebows neues, drittes Album. Ebow ist einer der Künstlerinnennamen von  Ebru Düzgün, die auch als blaqtea performt und Teil ist des englischsprachigen Future-R’n’B-Trios Gaddafi Gals. Aufgewachsen ist sie als Kind alewitischer Eltern in München und mischt jetzt von Wien aus wortgewaltig, aber nicht gerade einem Sprachknauser wie Bastian Sick verpflichtet die Szene auf. Künstlerinnen wie M.I.A. und Missy Elliot haben sie schon früh inspiriert und beflügelt. Dass sie mit ihrer Herkunft einmal Bühnen bespielen sollte, war nicht unbedingt vorhergesehen. Als Frau, als Kind nichtdeutscher Eltern lag eine Karriere als Fachkraft im Reinigungsgewerbe in den Augen vieler Deutscher einfach näher. So sind die Themen schnell gefunden, Themen, die auch zB im Migrantenstadl verhandelt werden und wo das Wort Heimat sich auf Albtraum reimt. Besserung ist nicht in Sicht.

Deutsch: So gesehen nicht dieselbe Sprache, weil es darauf ankommt, von wem sie gesprochen wird. Was eineN auffangen kann, ist eine Community, ist Solidarität, die sich nicht auf den Gebrauch von Worten wie Ayran, Hummus oder Wallah als exotische Einsprengsel im Wortschatz beschränkt. Geschweige denn das wohlige Gruseln bei Serien wie 4Blocks (obwohl da doch urdeutscher Aufstiegswille sichtbar wird). Der sog. Migrationshintergrund bleibt nach wie vor bestehen als schwarze Wand, auf die die unterschiedlichsten Befürchtungen und Vorstellungen projiziert werden können. "Ihr fetischisiert uns, aber ihr respektiert uns nicht", sagt die deutsch-iranische Journalistin Hengameh Yaghoobifarah in einem Skit auf diesem Album - und bringt damit auf den Punkt, worum es bei "K4L" geht. Auch geht. Denn so eindimensional ist bei allem feministischen und politischen Anspruch dieses Album auch nicht. Die Songs, die Düzgün mit ihrem Kollaborateur Walter P99 Arke$tra geschrieben hat, wären noch vor wenigen Jahren als weitgehender Cloud-Rap durchgegangen. Aber das Spektrum hat sich erweitert, denn auch äusserst geschmeidiger R´n´B hat seinen Platz und seine, eher privaten Themen. Aber die Lage ist weiterhin fragil. Alle, die für sich in jüngerer Zeit Rechte und Respekt erkämpfen konnten, wissen das. Ebow gibt auch ihnen eine Stimme. Solidarität ist eine Waffe. Und ich, als alter weisser Mann, muss mich vor kultureller Appropriation hüten, denn mag ich mich in diesem Land auch immer wieder fremd fühlen, ich kann mir keinen migrantischen Hintergrund aneignen und brauche mich etwa vor der Nürnberger Ausländerbehörde nicht zu fürchten. Aber dieses feine Album spricht ohnehin für sich selbst.

Anspieltipps: K4L, Butterflies, Slang, Zug feat One mother, Ja Ja, Hengameh Skit, AMK, Schmeck mein Blut

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 4.6.2019 


Dälek, Respect to the Authors                                                                                      

Exile On Mainstream, 2019 - 12´´, 6 tracks, 30 Min.

Ich zitier mal: "Beste Vollbedienung für den Dälek-Fan. Hiphop ist nur ein Vehikel für eine progressive Soundästhetik, die sich hier in 6 großartigen Tracks seine Bahnen durch ein schwarz-graues Dickicht bricht." Oder: Subversiv. Das Regelwerk umschreibend. Bewusstseinsverändernd. Das will ich mal so stehen lassen. Und ein paar ganz unangenehme Gedanken hinzufügen. Nämlich: Kaum Neues. Förmlich Stillstand, wenn auch auf hohem, höchsten Niveau. Respect to the Authors, einzig als Schallplatte herausgekommen, setzt den von Dälek einmal eingeschlagenen Weg konsequent fort.  Geschmeidige Düsternis und Drangsal tapezieren klangsatt den musikalischen Hallraum, über dem sich die eindrückliche Performance entfaltet. Und ja, kommt gut. Dälek stehen ja doch ziemlich einzig da in ihrere speziellen Nische des Hip Hop. Und wie sehr das prägend ist, bewies letztes Jahr das Projekt Anguish mit den Herren Irmler und Gustafsson an Bord, die den finsteren Kahn auch nicht in wesentlich andere Gefilde steuern konnten. Aber, ehrlich gefragt: Was soll sich denn an Dälek ändern? Liegt ihre Kraft nicht gerade in den rohen, geräuschhaften, hier vielleicht noch etwas besonders kühlen Sounds, über die Will Brooks seinen prägnanten wordflow legt? So charmant skelettierter Grime und ähnliche neuere Spielarten sein mögen, bei Dälek darf ein massives Brett erwartet werden, das einem um die geneigten Ohren fliegt und die Untröstlichkeit der Lebenswelt in adäquate Klangfarben kleidet. Und dabei doch diesen Zug, diesen Sog entwickelt, der eine*n dabei nicht erschlagen im Sessel hocken lässt, sondern dem stream of consciousnes noch einen burst of energy folgen lässt? Zu bedenken ist auch, das Dälek, neuerdings mit Mike Manteca an den Sounds, nicht gerade inflationär ein Album nach dem anderen raushauen. So gesehen, ist das schon alles recht. Solange sich die Situation nicht ändert, ist es auch nicht an der Musik, das zu tun.

Hans Plesch für ZORES auf Radio Z, 4.6.2019

sowie

Jessica Pratt, Quiet Signs – City Slang, 2019

Dieses dritte, arg kurze Album verarbeitet in traumschönen Melodien eine etwas disparate Phase im Leben der Sängerin. Davon ist allerdings kaum etwas zu hören. Mit Matt McDermott und Al Carlson an ihrer Seite bewegen sich die Songs zwischen Dream Pop und 70´s Folk, ans Herz rührend und von unaufdringlicher Intensität.

Ex Hex, It´s Real – Merge Rec., 2019

Einfach mal Spass haben, dachte sich Mary Timony, als sie diese Band ins Leben rief. So geht es mit Volldampf voraus in die Gefilde des Classic Rock, mit Ausschlägen hin zu den Ramones und Thin Lizzy.

It´s Real strahl vor Uuuh-Chören, groovy Rhythmen und Dance with me-Refrains, Timony singt cool und schön und schnippst die grossen Gesten aus dem kleinen Finger.

Von Spar, Under Pressure – Bureau b, 2019

Die einzige Konstante dieser Band ist die Verwurzelung im Kraut – was auch immer das im Spannungsfeld von Postpunk, Pop, Funk und einer gewissen Schwerelosigkeit auch heissen mag. Für dieses Album suchte sich die Band wieder munter Unterstützung, ua Chris A. Cummings, Eiko Ishibashi oder Vivian Goldman. Selbstbefragung und Wiederaneignung ereignen sich als befreites Spiel. Von Druck ist da eigentlich gar nichts zu spüren.