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Zores: Musik abseits aller Hörgewohnheiten Jeden 1. Dienstag im Monat 21 - 24 Uhr bei Radio Z 95,8 MHz |
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Glitterbeat,
2026 - 10 Songs,
44 Min. Und nun erneut zu einer Grammy-nominierten Cover-Band aus den Niederlanden... Soviel wahrhafte Irreführung darf mal sein, wenn es um Altın Gün geht und ihr neues Album Garip. Und damit um europäische Einwanderungsgeschichte, um den Reichtum anatolischer Musik, um kulturelle Aneignung, gelingendes Miteinander und viel Spass. Eigentlich reichen schon die Fakten, um eine faszinierende Band zu beschreiben. Der amsterdamer Bassist Jasper Verhulst war von türkischer (Rock-)Musik fasziniert und suchte 2016 Mitspieler mit anatolischen Wurzeln um seiner Leidenschaft vertieft nachgehen zu können. Daraus formierte sich Altın Gün (Goldene Tage) mit ihrer grossartigen Mischung aus Folk, Rock und Psychedelik auf Grundlage türkischer Musik - ebenso authentisch wie kunstvoll verspielt. Erdinc Ecevit (vocals and keyboards), Thijs Elzinga (guitar), Jasper Verhulst (bass), Daniel Smienk (drums), Chris Bruining (percussion) legen mit Garip ihr 6. Album vor. Leider fehlt durch den Ausstieg der Sängerin Merve Dasdemir eine klangvolle Stimme, aber dafür gibts zusätzlich Orchesterklänge. Garip
bedeutet soviel wie „seltsam“. Aber zumindest für meine Ohren
klingen die Sounds auf diesem Album nicht so. Seltsam finde ich es
eher, dass ich die lange in Berlin lebende Musik-Legende Neşet
Ertaş
nicht
kannte, einen Mann, den die UNESCO noch zu seinen Lebzeiten (er starb
2012) zum „living human treasure“ erklärt hat. Ihm und seinem
Schaffen ist nun, im Einverständnis mit seinen Erben, dieses
reichhaltige, von Herzen kommende Album gewidmet. Ertaş
wusste, was es bedeutet, die Dekaden zu vereinen. Hatte der
zwischenzeitlich in West-Berlin beheimatete Sänger, Texter und Bağlama-Virtuose
doch seit Ende der 50er-Jahre rund 30 Alben (oft als Cassetten) veröffentlicht. Und
so wird seine Musik - auf Youtube finden sich genug Beispiele seines
Schaffens - hier in Rock´n´Roll, Spacefunk mit Weltraumorgel und
groovenden Psychedelica getaucht, was ihr einen frischen Anstrich
verleiht. Aber so dringend ist der gar nicht nötig. Altın Gün öffnen auf Garip jedenfalls eine musikalische
Schatzkiste. Und machen daraus unverschämt frisches Hörvergnügen. Anspieltipps:
Neredesin
Sen, Niğde
Bağlari, Benim
Yarim, Bir Nazar Eyledim Hans
Plesch für ZORES auf Radio Z, 5.5.2026 V.A.,
A
Selection of Music from Libyan Tapes Habibi Funk, 2025 - 15 Songs, 71 Min Zum
Folgenden kann ich nun gar nichts sagen. Ich will nur den Enthusiasmus
und die Findigkeit bewundern, mit der hier Cassettenmusik aus Libyen
gesammelt und einem hörbegierigen Publikum präsentiert wird. Habibi
Funk, betrieben von Jannis Stürtz und Malte Kraus, hat sich auf
Popmusik aus dem arabischen Raum spezialisiert. Mehr als 30 Veröffentlichungen
verweisen auf den enormen musikalischen Reichtum dieser Weltregion.
Das Interesse gilt der Wiederveröffentlichung einzelner KünstlerInnen
ebenso wie meist geographisch zentrierten Compilations wie dieser
hier. Zu
finden ist auf A Selection of Music from Libyan Tapes Musik von den
1980ern bis zur Jahrtausendwende. Wie betont wird liegt der Fokus
nicht unbedingt auf den Hits, sondern hier finden sich übersehene
Tonjuwelen und MusikerInnen, die über ihre Heimat hinaus kaum bekannt
waren. Musikalisch reicht die Spannweite von Reggae und Synthie Disco
Pop bis zu House und Funk, ein Beispiel für die eklektische
Musikkultur Libyens in politisch schwierigen Zeiten. Die Musik scheint
darüber hinwegzusehen und sich ein privates Stück Lebensfreude
erobern zu wollen. Vielleicht findet sich aber auch Kritisches unter
der verspielten Oberfläche. Ich weiss es nicht. Aber auf alle Fälle
dürfen wir jetzt auch zuhören.
Anspieltipps:
Cheb Bakr, Allom - Shahd, Erhal Keef Alsham Tgheeb - Stars of Africa,
Baed Alfarha - Khaled Al Reikh, Zannik - Murad Najah, Hubbi Leeki -
Adil Al Ramli, Mawoud Hans
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Z, 5.5.2026 Bobby
Conn, Bobby´s
Place Tapete
Rec., 2025 - 3 + 6 Songs, 40 Min. Bobbys
Platz ist irgendwo im Nirgendwo neben dem Kaninchenloch im 2.
Souterrain auf der Himmelsterrasse nahe dem Blauen Planet hinter dem
Mond gleich links. Dort hat er einen Hutladen. So ist das mit Bobby
Conn. Dass
sein neues Album Bobby´s Place dann aus Seite A und Side One besteht
ist von daher zielführend. Aber das ist kein Zeichen einer
gespaltenen Persönlichkeit, auch wenn es im letzten Album um
Gesundheit ging. Bobby Conn selbst macht den Unterschied. Es ist eben
alles da: Glamrock und Kritik, Songwriting und Performance. Und keine
Angst vorm Scheitern. Bobbys
Place ist am Anfang ein lauschiger Balkon hoch über der Erde, wo die
Musik farbig halluziniert und gelöst vor sich hinträumt. Nach 20
Minuten wird in die Erde hinabgezoomt. Eine Sitcom zeigt Bobby, den
umtriebigen Geschäftsmann, wie er mit einem Laden nach dem anderen...
nun ja, scheitert. Und weitermacht, gutgelaunt und in einem
bonbonfarbenen Jacket serviert er drinks und macht die Nägel und hat
billige Zigaretten. Schade, das der amerikanische Traum ausgeträumt
ist. Die Musik ist es nicht, knallbunt und in schimmerndes Chrom
eingefasst. An Bobby conn es nicht gelegen haben.... Experiment
und Exzess sind tragende Elemente im langjährigen brillanten Wirken
von Mr Conn, die sich besonders in liveshows entfalten. Auf einem
Tonträger wirkt es manchmal etwas überkandidelt, aber dennoch hat
Tapete Records wieder alles richtig gemacht.
Bobby´s Place ist ebenso absurd wie persönlich. "Ich wollte ein
Album machen, das sich wie Fernsehen anfühlt - aber mit der
Emotionalität eines Traums", sagt Bobby Conn selbst. So folgen
der musikalischen Landschaft des Beginns sechs ziemlich überkandidelte
Glam-Rock-Stücke. Es ist schwer, sich da nicht gleich besser zu fühlen
(wie es in einem Song heisst). Obwohl, allzu nah sollte niemand da
dran rühren, sonst fallen die Glasaugen aus den leeren Augenhöhlen
des Totenkopfs. So ungefähr darf sich das unsereins wohl vorstellen,
wenn der funkelnde Glitzer von den Attrappen des schönen Scheins
gekratzt wird, auf die er aufgeklebt war. Sei´s drum. Mit Booby Conns
immer etwas überdrehten Gesangskünsten hat das nichts zu tun. Nur
mit der schnöden Wirklichkeit. Anspieltipps:
Wretched, Bobby´s Place, Never Felt Btter,
Nostalgia Hans
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Z, 5.5.2026 The Dwarfs of East Agouza, Sasquatch LandslideConstellation
Rec., 2025 - 7 tracks, 42 Min.
Bei
einem landslide = Erdrutsch ist viel in Bewegung. Dinge werden verschüttet,
anderes wird freigelegt, Staub wirbelt hoch, womöglich schwappt
Wasser und der Boden zittert und brüllt. Die Natur macht hier ihre
Musik und die ist nicht unbedingt für uns Menschen gemacht. Durchaus
anders im Fall der Dwarfs of East Agouza und ihrem Sasquatch
Landslide. Wobei ich an dieser Stelle gleich ein paar Feststellungen
treffen muss. Die Zwerge sind gar nicht so klein. Sie sind vielmehr in
allerlei musikalischen Künsten bewandert. Sam Shalabi, Maurice Louce
und Alan Bishop lebten alle 2012 in einem Gebäude in Kairos
Agouza-Bezirk und beschlossen, alsbald zusammen Musik zu machen.
Improvisation, Percussion Loops, Krautrock und Psychedelica waren die
Basis, auf der sie ihre Klänge entwickelten. Die von den Titeln her
immer einen gewissen Naturbezug aufwiesen. Hier ist es Sasquatch, der
sagenumwobene Bigfoot. Und grosse Spuren hinterlässt für die, die
sie zu lesen (und Hören) versteht, auch die fluide Musik der Dwarfs
of East Agouza. In
vieler Hinsicht ist die Musik der Dwarfs of East Agouza Weltmusik. Von
den vielfältigen Einflüssen her, die westliches und östliches
kurzschliesst, vom Gründungsort in Kairo, den aktuellen Aufnahmen in
einem Berliner Studio, dem kanadischen Label und einer aktuellen
live-Aufnahme aus Shenzen (China) ziehen sich Fäden und Spuren über
die Kontinente. Getragen von E-Gitarre, Keyboards, Electronica,
Saxophon, Gitarre und gelegentlichem Gesang. Organisch wirkt, was sich
so an Musik entwickelt. Immer etwas in der Schwebe, etwas wuchernd,
nicht ganz erfassbar, traumverwoben. Dabei gibt es immer wieder auch
Dramatik und überwältigende Momente von schöner Wucht. Die
akustische Lawine wirbelt Tonflimmer genaus so hoch wie massive
Klangbrocken ins Ohr. Wer sich ein bisschen auf psychedelische
Improvisationen einlassen mag, ist hier gut bedient.
Eine
Frage bleibt: War es wirklich Sasquatch, der die Klänge hier in
Bewegung gesetzt hat? Ihr unaufhörliches Wirbeln vorangetrieben, ihre
stillvergnügte Seltsamkeit ins Rotieren gebracht hat? Sasquatch
bleibt der Schrödingersche Joker hier im Spiel der Sounds. Sasquatch
ist ein Phantom, das grosse Spuren hinterlässt. Hier steckt womöglich
Captain Beefheart im zotteligen Sasquatch Kostüm. Und wenn nicht, hätte
er seine Freude am naturverbundenen Konglomerat schräger und schöner
Töne. Anspieltipps:
Saber
Tooth Millipede, Neptune Anteater, Goldfish Molasses Hans
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Z, 5.5.2026 SANAM,
Sametou Sawtan Constellation,
2025 - 8 Songs, 40 Min. Stimme(n)
hören hat keinen so guten Ruf. Es sei denn, die Stimme der
Inspiration... Aber woher bezieht diese ihre Worte, Vorstellungen,
Phantasmen? Jedenfalls bedeutet Sametou Sawtan genau das: Ich hörte
eine Stimme. Und daraus macht das Libanesische Sextett SANAM
bezwingende Musik, in der Vieles zusammenkommt. SANAM
stammen aus dem gerade wieder sehr geplagten Libanon. Ungeachtet aller
zum Teil selbstgemachten Probleme existiert da immer noch eine
brodelnde, experimentierfreudige Musikszene, der auch die Mitglieder
dieser Band verbunden sind. Sandy
Chamoun (Gesang), Antonio Hajj (Bass), Farah Kaddour (Buzuq), Anthony
Sahyoun (Gitarre, Synthesizer), Pascal Semerdjian (Schlagzeug) und
Marwan Tohme (Gitarren), wurden auf ihrem zweiten Album vom
Produzenten Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem In My Heart) unterstützt.
Hans Joachim
Irmler von Faust hatte die sechs anlässlich eines Festivals in Beirut
2021 zusammengebracht. Ein bisschen ist damit schon der Klang der
Musik vorgegeben. Aber in ein einschlägiges Schema lässt sich die
Musik schon mal nicht drängeln. Sie entfaltet eine ganz eigene Kraft
und Wucht. Aber
zurück zur Stimme, die sich hat hören lassen. Es ist eine Stimme,
die inspiriert, aber auch von Verlusten spricht. Von einem
geschundenen Land, das jede, die es sich leisten kann verlässt, aber
auch von der nicht zu bändigenden Kraft der Inspiration, die sich
nimmt, was sie braucht, woher auch immer. Es ist ja alles da,
Krautrock und arabische Musik, westliche Pattern und östliche
Melismen, Riffs und Versunkenheit, Drones und Ekstase. Die sechs
MusikerInnen verschmelzen das mit aktuellen Texten und Versen des
legendären persischen Dichters Omar Khayyam zu einer bezwingenden,
gerne hypnotischen, auch kantigen und mit enormer Detailfülle
fesslnden Musik. Dem Klang dieser Stimme, verkörpert von der
phantastischen Sandy Chamoun, höre wiederum ich gerne zu. Anspieltipps:
Harik, Goblin , Hadikat Al Ams,
Hamam Hans
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Z, 5.5.2026 Fauna,
Taiga Trans Glitterbeat,
2026 - 8 tracks, 43 Min. Wachsen
in der Taiga Pilze? Das habe ich nicht recherchiert. Wir können
unseren Blick (und unsere Ohren) dafür
nach Schweden richten, wo ein musikalisches Kollektiv ähnliche
Erfahrungen bei uns hervorrufen will, wie sie nach Pilzgenuss sich
manifestieren könnten.
Aber ohne auf einen bad trip zu geraten, eher in kosmische Weiten und
vielschichtige Harmonien. Fauna, eine vielköpfiges
Bandwesen, hat mit Taiga Trans sein erstes, reichlich hypnotisches
Album vorgelegt. Es
ist eine ziemlich grosse Gruppe, die sich da zusammengefunden hat.
Angefangen hat es mit Gitarrist Tommie Ek und Bassist Ibrahim Shabo,
die tief in der Gothenburger Rockscene verwurzelt sind und mal was
anderes machen wollten. Um sie scharten sich Caroline
Kabat (drums), Cuneyd Kocalp (percussion), Jennie Magnusson (guitar),
Ibrahims Schwester, Alexandra Shahbo (vocals) und der französiche Flötenspieler
Fauna(!) Buvat. Viele
Hintergründe, viele Sprachen und Charaktere - die sich auf eine
gemeinsame Reise machen wollten. Eine Geschichte erzählen, mit mächtigen
Vibes. Die Welt um und in sich versinken zu lassen und dabei zu tanzen
und schweben. So
wurde Fauna. Mit elektrisierenden Auftritten, halb planvoll, halb
improvisierend. Mit Rückbezügen
auf die grosse Zeit schwedischer Psychedelik-Bands und einer visionären
Elektronik. Federnd fest auf dem Boden des Rhythmus und die Köpfe
in Traumwolken aus Klang. Mit Spuren von Musik aus aller Welt im
Allgemeinen und Rückgriffen
auf Can und Acid House im Speziellen. Was
Pilze?! Ein
bisschen Süchtig
nach diesen treibenden und zugleich verwobenen Sounds kann ich schon
hier werden, nur mit rhythmisch bewegter Luft. Anspieltipps:
en
munfull sand, dunans torka, frusen mossa, du ska få se Hans
Plesch für ZORES auf Radio
Z, 5.5.2026 Godflesh,
A World Lit Only By Dub
Flesh,
2025 - 5 tracks, 46 Min. 2014,
in finsteren Zeiten, veröffentlichten Godflesh das Album A World Lit
Only By Fire. Nun, 10 Jahre später, in finsteren Zeiten folgte das
Remix-Album A World Lit Only By Dub. Die nur durch Feuer erleuchtete
Welt war ein Geniestreich an Grimm und Wut, aber noch nicht das letzte
Wort. Die Welt, die nun von Dub ins Schwingen gebracht wird, erweist
sich leider als voraussichtlich endgültig geformt, aber eher noch
unheimeliger. Godflesh
sind zäh, wie ja an ihrer langen Karriere zu sehen ist. Und Justin K.
Broadricks Affinität zum Dub ist ja allbekannt. So existierten von
einigen tracks schon lange sehr vorläufige Dub-Versionen, die nun zu
voller, erweiterter Entfaltung gebracht wurden. Das Ergebnis ist
definitiv Kontinente entfernt vom laid back feeling, das gerne und
nicht zu Unrecht mit Dub assoziiert wird. Aber nicht erst Trip Hop hat
vorgeführt, dass Dub Sounds auch eine eher unheimliche Atmosphäre
schaffen können. Godflesh treiben hier das Spiel mit den Tonspuren
auf sich in die Hörgänge fressende Spitze, denn das Ausgangsmaterial
ist von unerfreulicher Brachialität. Was bei entsprechend veranlagten
Personen Hörgenuss nicht ausschliesst. A World Lit Only By Dub walzt
jedenfalls im Souterain fetter Bässe radikal mal eben alles aus dem
Weg, was sich in denselben stellt. Selber schuld, wer in solchen
Zeiten lebt. Anspieltipps:
Cursed By You All, Life Given Life Taken Hans
Plesch für ZORES auf Radio
Z, 5.5.2026 u
n d FTBPD,
Xenoglossie - Grubenwehr, 2025 Feine
Trinkers bei Pinkels daheim ist seit einigen Jahren ein Soloprojekt
von Jürgen Eberhard. Feine Trinkers bei Pinkels daheim war (und ist)
so etwas wie die DADA-Variante des in Mord, Sex und Verfall badennden
Industrial und harsh noise, worauf schon der Name zart hinweist.
Andererseits wird die Klangerzeugung schon recht ernst genommen. Sehr
delikat werden unterschiedliche Materiale konfrontiert und kombiniert.
Atmosphärisches steht neben Geschäftigem, Rauhes und Ungeschliffenes
neben fein Verwobenen. In manchen Zungen redet dieses Projekt
inzwischen, einige davon verständlich, andere anregend abwegig.
Herausgekommen ist diese Maxi natürlich als Cassette. Die Namen der
Stücke hätte sich Eugen Egner ausdenken können: Tonstörung bei
Psychosen etwa oder Austreibungsritual nach 4711. Hans
Plesch für ZORES auf Radio
Z, 5.5.2026 |